Die detaillierte Ausgangsanalyse
Mit über 150 hochqualifizierten Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 35 Millionen Euro war das Unternehmen ein Pfeiler seiner Region. Die interne Analyse von VANTAGE deckte jedoch auf, dass über 35% der wertvollen Maschinenzeit durch ineffiziente Rüstvorgänge und unklare Priorisierungen verloren ging. Die Kommunikation zwischen dem Vertrieb, der die Kundenversprechen gab, und der Produktion, die diese einlösen musste, war fragmentiert. 'Insel-Lösungen' in Excel verhinderten eine ganzheitliche Sicht auf die Wertschöpfungskette.
Die strategische Architektur von VANTAGE
Statt in neue Maschinen zu investieren, fokussierten wir uns auf die Informationslogistik. Wir implementierten eine dynamische Skalierungsarchitektur, die Echtzeitdaten von der Maschinenebene direkt mit dem CRM und dem ERP-System verknüpfte. In der Architekturphase wurden zudem die Verantwortlichkeiten radikal dezentralisiert. Die Schichtleiter erhielten Zugriff auf ein digitales Dashboard, das ihnen erlaubte, autonom auf Abweichungen zu reagieren, bevor diese zu Engpässen wurden.
Die Implementierungsphase begleitete VANTAGE direkt vor Ort. Wir schulten das Team nicht nur in den neuen Tools, sondern etablierten eine neue Kultur der datengestützten Entscheidung. Durch die Einführung von 'Quick-Changeover'-Techniken (SMED) konnten wir die Rüstzeiten im Schnitt um 55% senken. Dies schuf die notwendige Flexibilität, um auch kurzfristige Kundenwünsche ohne Chaos im Produktionsplan zu integrieren.
Quantifizierbarer ROI der Transformation
+42%
Steigerung des Produktions-Outputs bei identischer Mitarbeiteranzahl und fixen Kosten.
-22%
Senkung der operativen Stückkosten durch drastische Reduktion von Ausschuss und Nacharbeit.
6 Monate
Zeitspanne, nach der die erzielten Einsparungen die gesamten Projektkosten überstiegen.